
Das neugotische Denkmal Karls IV. auf dem Kreuzherrenplatz in Prag wurde 1848 zum 500. Jubiläum der Gründung der Karlsuniversität geschaffen. Foto: GK
Die gemeinsame Geschichte Böhmens / Tschechiens und Deutschlands und Österreichs bzw. davor der diversen Imperien kann man als permanente Interaktion der verschiedenen Volksgruppen (die niemals homogen waren) seit der Genesis der mitteleuropäischen Staatsstrukturen in etwa seit dem 10. Jahrhundert interpretieren. Das häufig vernommene Klischee des „jahrhundertelangen friedlichen Zusammenseins“ ist bei genauerer Betrachtung immer schon stellenweise brüchig gewesen, die Polarisierung des 19. Jahrhunderts ist allerdings (auch) das Resultat zunehmenden Nationalismus und der Ignoranz Wiens gegenüber dem Vielvölkerstaat.
Heute sind vor allem Deutschland und die Tschechische Republik bemüht, Reste dessen zu retten, was verloren geangen ist. Dies kann man jedoch auch als Neubeginn betrachten, auf neuer Grundlage und mit wesentlich unvoreingenommeneren Generationen. Dies ist auch der Grund, dass das hier Vorliegende überhaupt möglich wurde.
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